Die fünf Fitness Todsünden

In diesem Artikel geht es darum, was man als Fitness-Treibender vermeiden sollte. Diese Dinge behindern einem im Trainingsfortschritt oder sorgen dafür, dass andere genervt oder verärgert werden. Die fünf Fitness Todsünden sind meiner Meinung nach folgende:

    • 1. Direkt vor dem Training essen: Solange es sich um einen Energie-Riegel handelt oder eine Banane oder etwas anderes ähnliches kleines, dann ist alles noch in Ordnung und kann sogar förderlich sein. Aber wenn man auf die Idee kommt, sich vor dem Training nochmal einen schönen Teller Nudeln reinzuhauen, dann sollte man das lieber lassen. Der Körper verbraucht unheimlich viel Energie mit dem Verdauen von Nahrung, welche Dir beim Training dann natürlich fehlt. Man sollte minimal 2 Stunden vor dem Training richtig essen.
girl pushing against her boyfriends beer belly

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  • 2. Falscher Ehrgeiz: Jeder, der öfter als 4 Mal in der Woche Sport betreibt, sollte seine Strategie vielleicht nochmal überdenken. Sport stellt für den Körper enormen Stress dar. Wer zu häufig Sport betreibt, der produziert automatische eine größere Menge an Cortisol, einem Stress-Hormon, welches den Körper in einen katabolen Zustand (Muskelabbau) versetzt. Wer viel Sport treibt, muss auch viel ruhen. Also: Rest in peace ;)
    • 3. Viel Gewicht, nichts dahinter:Wer langfristig erfolgreich sein möchte und auch keine Zeit hat, jeden Tag ins Studio zu rennen, der sollte darüber nachdenken, seine Trainings-Intensität über andere Wege als das pure Gewicht zu erhöhen. Anstelle von minimalen Gewichtssteigerungen bietet sich an, die Satzpausen zu verkürzen (1 Minute) oder andere Trainingsmethoden wie Supersätze anzuwenden.
    • 4. Kein Handtuch beim Sport:Wenn ich trainiere, dann schwitze ich auch. Das liegt daran, dass mein Training hart ist. Vielleicht mag das auf den einen oder anderen nicht zutreffen, aber ich hasse es, wenn vollgeschwitzte Menschen alles einsauen und kein Handtuch dabei haben, um es wegzuwischen. Genau so asozial ist es, wenn man Seine 200 KG Scheiben an der Stange lässt…
    • 5. Ohne Aufwärmen direkt starten:Bevor man sein Training startet, sollte man sich auf jeden Fall nochmal aufwärmen. Der Körper benötigt ca. 10-15 Minuten Eingewöhnungszeit, um seine volle Leistung abzurufen. Das gleiche gilt nicht nur beim Fitness, sondern z.B. auch beim Laufen: hier sollte man die ersten 1-2 Kilometer vergleichsweise langsamer laufen und sich dann steigern.
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Die Zeit bestimmt die Trainingsleistung, nicht das Gewicht

Wie oft ich es höre und sehe, und auch eigentlich keine Lust mehr darauf habe es zu sehen oder zu hören – das Gewicht ist nicht alleine entscheidend dafür, ob man seine Trainingsziele erreicht oder nicht! Für mich ist die Intensität des Trainings entscheidend, da spielt das Gewicht nur eine Variabel von vielen. Trotzdem stellen viele nur die Stellschraube bei dem Gewicht, obwohl das – meine Erfahrung spricht hier – nicht den Mammut-Faktor darstellt. Eine größere Stellschraube stellt für mich die Trainingszeit bzw. die bewegten Kilogramm pro Zeit dar.

Trainingszeit

Urheber: sokaeiko / pixelio.de

Wie lange sollte das Training dauern?

Ob Dein Training nun eine halbe Stunde, eine dreiviertel Stunde oder 90 Minuten und länger dauern sollte, hängt unter anderem davon ab, welcher Körpertyp Du bist. Hast Du eher einen schnellen Stoffwechsel, dann solltest Du darauf achten, dass Dein Workout nicht länger als eine Stunde dauert, dabei aber umso intensiver gestaltest. Wenn Du einen trägeren Stoffwechsel hast, dann musst Du auch schon mal länger trainieren und ggf. sogar noch eine Cardio Einheit hinten ran schmeißen.

Worauf ich aber eigentlich hinauswollte…

Ich erlebe immer wieder, dass Leute im Studio eher zum Quatschen gekommen sind, als konzentriert an ihren Übungen und Geräten zu arbeiten. Für mich ist das ein absolutes No-Go! Wenn ich trainiere, wechsel ich kaum Worte, ich habe auch gar keine Zeit, da ich sehr darauf achte, dass meine Satzpausen nicht länger als eine Minute lang sind. In dieser Zeit versuche ich mich vom vorherigen Satz zu erholen und mich fokussiert auf den kommenden Satz mental und körperlich vorzubereiten. Dabei achte ich unter anderem darauf, meinen Puls durch gezieltes Atmen wieder zu drücken.

Wenn man das berücksichtigt, wird glaube ich deutlich, dass ich in einer deutlich kürzeren Zeit das schaffe, wofür die meisten “Schnacker” stundenlang brauchen. Danach heißt es dann wieder, sie hätten 2 Stunden trainiert – jaja, davon waren 1,5 Stunden stumpfes Gerede…Und dann heißt es auch, man habe hunderte Kg gestemmt – ob das mit einer durchschnittlichen Satzpause von 5-8 Minuten auch den Muskel interessiert, wage ich einfach mal zu bezweifeln.

Einige mögen anderer Meinung sein, vielleicht hängt es auch von den Zielen ab, die man sich setzt, aber ich finde es für die Muskeln deutlich effektiver 4x 90 Kg Bankdrücken innerhalb von 8 Minuten zu absolvieren, als 4x 130 Kg in einer halben Stunde. Man kann aber nicht nur die Satzpause verkürzen, sondern auch einfach mal Supersätze machen. Da ich seit geraumer Zeit zeitlich sehr gebunden bin, hatte ich gar keine andere Möglichkeit, als meine Trainingszeit drastisch zu verkürzen. Seitdem ich diesen Faktor berücksichtige, ist mein Training deutlich effektiver geworden. Ich habe mehr Ausdauer, nicht nur beim Sport, sondern auch bei anderen Dingen im Leben. Ich bin so gut wie nie krank. Ich habe mehr Zeit für andere Dinge. Und vor allem, ich fühle mich deutlich besser.

Falls Du noch nicht überzeugt davon bist, dass die Trainingszeit so kurz wie möglich zu halten ist (ohne Übungen rauszulassen), dann habe ich noch einige parat:

  • Sport ist Stress: Beim Training stößt der Körper Cortisol aus, was den Körper in einen katabolen Zustand versetzt. Je schneller der Körper mit dem Traning durch ist, desto schneller kann er den Cortisol-Spiegel wieder abbauen und Muskeln aufbauen
  • Kürzere Satzpausen kurbeln Deinen Stoffwechsel an und Du gewinnst an Ausdauer.
  • Du merkst, dass Du beim Training warst ;)…
  • Du musst Dich nicht mit Menschen unterhalten, auf die Du keine Lust hast…
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Wie oft trainieren in der Woche ist sinnvoll?

Neben Fragen, was die besten Trainingsstrategien seien oder wie man seine Ernährung strukturieren sollte ist die Frage der Intensität des Fitness Trainings sicherlich eine weitere entscheidende Frage. Wie oft es sinnvoll ist, in der Woche zum Training zu gehen, versuche ich anhand meiner eigenen Erfahrungen und einiger anderer Ansätze zu erklären.

1 Mal oder 6 Mal, oder doch nur 3 Mal?

Ich habe seit meiner Anfänge im Kraftsport bereits alles ausprobiert. Je nach Lebenssituation bleibt einem manchmal auch gar nichts anderes übrig. Ich habe in Zeiten, als ich noch Schüler war teilweise 6 Mal wöchentlich trainiert, in Zeiten von Arbeiten ist das natürlich nicht mehr möglich, Ich habe teilweise auch einmal wöchentlich mit HIT Sätzen gearbeitet. Das sind alles Extreme, die meiner Meinung nach nicht sinnvoll sind. Ein Grund, warum das so ist, ist dass der menschliche Körper nicht dafür ausgelegt ist. Sicherlich kennst Du die Analogie mit dem Löwen, der einmal wöchentlich zur Jagd geht, sich dabei extrem anstrengt, sich anschließend vollfrisst und dann den Rest der Woche ruht. Das ist ja der Hintergedanke beim HIT Training, aber Ich behaupte, dass man das Löwenbeispiel nicht auf den Menschen übertragen kann, da der Mensch u.a. ein komplett anderes Jagdverhalten während der Evolution aufgezeigt hat und der Körper dementsprechend mit einer solchen Belastung nichts anfangen kann. Bei mir war es zumindest so, kann ja sein, dass es bei anderen funktioniert hat… Auch 6 Mal wöchentlich trainieren ist absolut nicht produktiv für den Muskelaufbau. Alleine schon aus dem Grund, dass der Körper Muskeln aufbaut, wenn er ruht. Zudem bedeutet Sport immer Stress, da bei sportlichen Aktivitäten Cortisol ausgeschüttet wird, ein Stesshormon, welches den Körper in einen katabolen Zustand versetzt.wie oft training

Was ist den nun die optimale Dosierung des Trainings?

Die schlechte Nachricht zunächst: Es gibt nicht DIE Antwort auf die Frage, wie oft man in der Woche trainieren sollte. Du kannst es jedoch rausfinden, indem Du selbst ausprobierst, wie Dein Körper auf unterschiedliche Dosierungen reagiert. Meine Dosierung sieht so aus, dass ich maximal drei Mal pro Woche ins Studio gehe und dort kurze, intensive Workouts von 60-80 Minuten absolviere. Zusätzlich gehe ich einmal wöchentlich Laufen. Ich habe für mich herausgefunden, dass kürzere aber intensivere Workouts deutlich zielerfüllender sind als lange Workouts. Es hängt einiges davon ab, was Du für ein Körpertyp bist. Ich tendiere eher zum Ektomorph, deswegen muss Ich mein Training auf meinen schnellen Stoffwechsel anpassen. Was ich ebenfalls zum Training im Studio als Ergänzung mache, sind Klimmzüge zu Hause bei “jeder” Gelegenheit. Das sorgt dafür, dass ich mehrere kleinste intensive Einheiten absolviere, was von meinem Stoffwechsel sehr gut angenommen wird.

Fazit

Abschließend kann Ich Dir empfehlen, nicht öfters als 3 bis maximal 4 Mal die Woche zu trainieren. Wenn Du jemand bist, der immer irgendwie was machen muss, dann lege Dir ein Türreck für Zuhause an, dann kannst Du kleine Einheiten bei Gelegenheit machen und hast das Gefühl, dass Du auch was gemacht hast. Es hängt aber auch viel davon ab, was Dein Körper für ein Typ ist. Wie oft Du in der Woche trainieren solltest, musst Du auch ein wenig ausprobieren.

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Körpertyp Ratgeber Teil 2 – Der Endomorph

Im zweiten Teil des Körpertyp Ratgebers geht es um den Endomorph. Auch hier werde ich erklären, welche Merkmale einen endomorphen Körpertyp beschreiben, welche Ziele sich dieser setzten sollte und was die besten Strategien sind, um diese Ziele auch zu erreichen. Wie im ersten Teil kannst Du natürlich auch hier weitere Informationen bei der Huffington Post lesen.

Der Endomorph hat es nicht gerade leicht

Für den Endomorph gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht – die gute Nachricht ist, dass dieser Körpertyp eigentlich ziemlich einfach Muskeln aufbaut. Die schlechte Nachricht ist, dass aber auch genau so einfach und schnell Fett angelagert wird oder werden kann. Der Stoffwechsel eines endomorphen Körpers ist vergleichsweise träge und langsam. Aus diesem Grund kann Energie (aus der Nahrung) auch in größeren Mengen in die Körperspeicher Muskeln und Körperfett “eingelagert” werden. Das Resultat ist ein schneller Masseaufbau bei einer positiven Energiebilanz.

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Merkmale des Endomorphs

Gekennzeichnet ist der Endomorph durch eine eher undefinierte Muskelmasse, da der KFA in der Regel höher ist als beispielsweise bei dem Ektomorph. Die Körpermasse dieses Körpertyps ist etwas weicher. Wenn der Endomorph Masse aufbaut, sieht diese zunächst “aufgeschwämmt” aus. Einen Sixpack kann der Endomorph nur schwer definieren. Oft haben endomorphe Körpertypen breitere Schultern und ausgeprägte Beinmuskulaturen (vor allem auch Wadenmuskeln). Um Fett zu verbrennen, muss der Endomorph einen überdurchschnittlich großen Aufwand betreiben – meist finden diese Anstrengungen aufgrund der mäßigen Ergebnisse keinen oder nur wenig Erfolg.

Was sollte ein Endomorph tun?

Ziel des endomorphen Körpertyps sollte es sein, den Körperfettanteil effektiv zu senken und seine Muskulatur weiter zu prägen. Aus diesem Grund sollte dieser Körpertyp sehr streng die Kalorien zählen, die eingenommen werden. Kohlenhydrate sollten auf jeden Fall so weit wie möglich vermieden werden. Die Ernährung sollte hauptsächlich aus Proteinen und fettarmen Lebensmitteln bestehen. Zusätzlich zum Krafttraining ist es empfehlenswert, viele Cardio-Einheiten an das Traning ranzuhängen, am besten nach jeder Kraftsport-EInheit noch eine 20-minütige Cardio-Einheit einplanen! Während des Trainings sollte auf eine hohe Intensität Wert gelegt werden – kurze Satzpausen, Supersätze, auch mal ein paar mehr Wiederholungen einbauen! Dann solltest Du es schaffen, Deinen Körper besser definieren zu können.

Ich hoffe, der zweite Teil des Körpertyp Ratgebers hat Dir gefallen!

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Körpertyp Ratgeber Teil 1 – Ektomorph Muskelaufbau

In dem ersten Teil meines Körpertyp Ratgebers erkläre ich Dir alles, was Du zum Ektomorph wissen solltest und wie Du als solcher effektiv Muskeln aufbauen kannst. In diesem Artikel werde ich beschreiben, welche Eigenschaften ein Ektomorph hat, welche Ziele Du als diesen Körpertyp haben solltest und wie Du diese Ziele in Form von Strategie und Trainingsplan erreichen kannst. Du kannst übrigens auch einen Artikel zum Thema Körpertypen von mir bei der Huffington Post lesen.

Der Ektomorph – “Ich kann soviel essen wie ich will ohne zuzunehmen”

Der Satz in der Überschrift erklärt den Körpertyp Ektomorph eigentlich schon am besten. Er ist gezeichnet durch einen geringen Anteil an Masse – sowohl fehlt ihm Muskelmasse als auch Masse in Form von Körperfett. Besonders charakteristisch für den Ektomorph sind lange und dünne Beine, schmalere Schultern und ein geringer KFA. Der Ektomorph kann alles in sich hineinstopfen, ohne dabei an Masse zuzulegen. Der Grund dafür liegt im Turbo Stoffwechsel. Dieser ist so schnell und gnadenlos, dass der Körper kaum eine Chance bekommt, Energie in den Körperspeichern Muskeln und Fett zu speichern.

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Der Ektomorph – Was sollte das Ziel sein

Die Zielsetzung des Ektomorph wird nach der Problemstellung klar. Er sollte sich darauf konzentrieren, Masse aufzubauen, natürlich primär Muskelmasse, aber zur Unterstützung kann der KFA auch gleichzeitig mit erhöht werden. Das Ziel gestaltet sich aber gar nicht so einfach, wenn man bedenkt, dass ein guter Stoffwechsel zwar förderlich für einen Muskelaufbau ist, ein zu schneller Stoffwechsel aber eher kontraproduktiv.

Der Ektomorph – so erreichst Du Dein Ziel

Um effektiv Masse in Form von Muskeln aufzubauen, solltest Du Dich zunächst auf jeden Fall auf Grundübungen konzentrieren. Der Fokus sollte auf die großen Muskelpartien gesetzt werden. Kniebeugen, Kreuzheben, Bankdrücken oder Klimmzüge sollten primär ausgeführt werden. Bei Deinen Trainingseinheiten sollte der Ektomorph darauf achten, dass diese nicht zu lang sind, da sonst zu viel Energie verloren geht, die der Ektomorph braucht, um Masse aufzubauen. Zudem sollte der Ektomorph in der Phase des Massewachstums Ausdauer- und Cardioeinheiten vernachlässigen.

Zu Ernährung lässt sich sagen, dass der Ektomorph wirklich eine deutlich positive Energiebilanz haben muss. Meistens liegen die Kalorien, die dafür nötig sind, deutlich über den Standardwert von 2-3K, da muss getestet und beobachtet werden. Auch vor dem Schlafengehen sollte der Ektomorph eine große Portion Eiwei zu sich nehmen, z.B. Quark, um den katabolen Zustand zu umgehen. Der Ektomorph kann aber auch Kohlenhydrate und Fette zu sich nehmen, um die nötige Masse aufzubauen. Ein Weight Gainer ist oftmals eine sehr gute Lösung für den Ektomorph, schnell Masse aufzubauen.

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Übersäuerung der Muskeln – Wertvolle Informationen

Bestimmt hast Du es auch schon mal gehört, dass Deine Muskeln beim Sport bzw. beim Krafttraining übersäuern können. Was das genau bedeutet, was es für auswirkungen hat und was Du dagegen tun kannst, erfährst Du in diesem Artikel.

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Übersäuerung der Muskeln – die Bedeutung

Wenn der Körper Energie gewinnen möchte, muss dieser Fett und Kohlenhydrate verbrennen. Abfallprodukte wie Säuren (z.B. Sauerstoff) werden bei dieser Verbrennung verwertet. Im Kontrast zu den Säuren lagern aber auch Basen im Körper, und zwar im Idealfall im gleichen Anteil wie die Säuren. Säuren und Basen kann der Körper in der Regel verwerten. Kommt es aber zu Situationen, in denen der Körper besonders schnell Energie braucht, dann kann der Körper auch Energie abzapfen ohne dabei den Sauerstoff zu verwerten. Glukose wird in diesem Fall im Turbo-Verfahren verbrannt. Ist das der Fall, entsteht ein Überschuss an Säure (im Vergleich zu den Basen) und die Muskeln übersäuern. Was jetzt entsteht ist das sogenannte Laktat, welches ein Milchsäure-Salz darstellt und sich direkt im Muskel absetzt. Dadurch entstehen Krämpfe. Je höher der Laktatwert, desto weniger Sauerstoff wird für die Energiegewinnung verwendet.

Neben der Laktat-Problematik kann aber auch eine Durchblutungsstörung dazu führen, dass der Muskel übersäuert. Hier wird der Körper nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff versorgt.

Übersäuerung der Muskeln – die Auswirkungen

Die Anzeichen einer Übersäuerung der Muskeln können vielseitig sein. Angefangen bei Kopfschmerzen und Müdigkeit (Antriebslosigkeit) über häufige Krampfanfälle bis hin zum starken Leistungsabfall des Körpers.

Übersäuerung der Muskeln – was kann ich dagegen tun?

Um der Übersäuerung der Muskeln entgegen zu wirken, lohnt es sich auf jeden Fall einmal beim Arzt seine Laktatwert messen zu lassen, um zu überprüfen, ob die Übersäuerung der Muskeln auch tatsächlich dadurch ausgelöst wird.

Ist der Laktatwert erhöht, sollte das Ziel sein, das Laktat aus dem Körper zu verdrängen. Dazu sollte zum Beispiel viel Obst und Gemüse zu sich genommen werden und außreichend Flüssigkeit getrunken werden. Auch Vitamine und Mineralien können dabei helfen.

Liegt die Ursache der Übersäuerung in einer allgemeinen Verspannung der Muskulatur, kann das Problem auch durch Muskellockerungen, Massagen, Dehnübungen oder auch Schwimmen behoben werden. Gerade beim Training sollte darauf geachtet werden, dass die Muskulatur immer optimal durchblutet wird. Das erreichst Du durch gutes Aufwärmen und durch Warmhaltung der Muskulatur während der Satzpausen. Aber auch Kompressionskleidung verbessert die Durchblutung der Muskeln.

Basische Lebensmittel für den ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt

Um den Überschuss an Säuren im Körper auszugleichen, müssen ausreichend Basen zu sich genommen werden. Dadurch erreichst Du einen ausgewogenen Säure-Basen Haushalt. Deswegen sollte ein Sportler immer genügend basische Lebensmittel zu sich nehmen. Zu wichtigen basischen Lebensmittel gehören:

  • Apfelsaft, Orangensaft, Karottensaft – ungesüßt
  • Grüne Tees, Kräutertees
  • Kartoffeln
  • Bananen
  • Molkeprodukte
  • Blumenkohl
  • Spinat

Wie dem auch sei, der Laktatwert hat eine umstrittene Wirkung auf die Übersäuerung des Körpers. Fakt ist, dass der Körper bei körperlicher Anstrengung einen Überschuss an Säuren ansammelt. Um diesen Zustand zu kompensieren, wird unter anderem auch Protein vom Körper verwertet. Das ist etwas, was wir gar nicht gebrauchen können – Übersäuerung der Muskeln sollte also aus vielen Gründen vermieden werden.

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Moringa Oleifera – ein natürlicher Fitness Booster

Auf der Suche nach pflanzlichen und natürlichen Alternativen zum herkömmlichen Fitness Booster bin ich auf eine Pflanze gestoßen, die ich vorher so noch nie gehört hatte. Der Name dieser Pflanze ist Moringa Oleifera – es ist eigentlich ein Baum, um genauer zu sein. Der Baum stammt aus der Himalaya-Region und ist einer der Geheimtipps, nicht nur im Fitness Bereich, sondern primär auch im Gesundheitsbereich.

Moringa Oleifera – die Nährstoff-Bombe

Was bewirkt Moringa Oleifera im menschlichen Körper, habe ich mich gefragt. Ich war überrascht, zu welchen Dingen dieser natürliche Pflanzenstoff alles möglich ist und was diese Pflanze vor allem alles enthält. Für uns im Fitness-Bereich ist es sehr interessant, dass Moringa Oleifera einen vergleichsweise hohen Anteil an Leucin und Arginin enthält, was wertvolle Aminosäuren für den Körper bedeutet. Zudem besitzt Moringa einen erhöhten Anteil an Vitaminen, besonders sind hier die Vitamine A, B1, B2, B6, C, D, E und K zu nennen. An Magnesium und Zink mangelt es Moringa Oleifera auch nicht, was sich positiv aus den Testosteron-Haushalt auswirken kann.

Moringa Oleifera – Wir hilfst Du mir weiter?

Aufgrund der genannten Wirkstoffe kann Moringa Oleifera dazu führen, dass Du mehr Energie und Leistung beim Training bringen kannst. Dabei muss man sich nicht die Inhaltsstoffe einzeln betrachten, sonder in der synergistischen Zusammensetzung – das bedeutet, dass alle Nährstoffe ideal dosiert sind und in Abhängigkeit voneinander eine extrem gute Auswirkung auf den Körper haben – Natur halt! Moringa Oleifera soll laut Studien ebenfalls die Konzentrationsfähigkeit erhöhen, vor Krankheiten schützen und Gleichgewicht und Ruhe schaffen.

Moringa Oleifera – Wie kann man es zu sich nehmen?

Moringa Oleifera gibt es als Nahrungsergänzungsmittel in Form von Kapseln oder Pulver. Dabei ist Moringa Oleifera zum Beispiel online erhältlich, unter anderem bei http://www.moringa.de. Das Pulver kannst Du genauso wie Proteinpulver zu Dir nehmen, entweder in Saft, Wasser oder untergerührt in Joghurt oder Quark. Die Kapseln lassen sich ebenfalls mit Wasser zu sich nehmen.

Mich würde es interessieren, ob Du schon einmal Erfahrungen mit Moringa Oleifera gemacht hast. Wenn ja, würde ich mich freuen, wenn Du mir diese als Kommentar erzählst!

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Die Bedeutung von Vitaminen im Eiweißpulver

Es gibt zahlreiche Hersteller von Eiweißpulver, da ist es sehr oft schwierig herauszufinden, welche Proteine eigentlich gut oder schlecht sind. Es gibt eigentlich viele Faktoren, anhand dessen man bewerten kann, ob ein Eiweißpulver qualitativ hochwertig oder nicht ist. Viele Bewerten an dieser Stelle die Zusammensetzung der Aminosäuren – wie hoch ist hier der Anteil der essentiellen Aminosäuren, in welcher Zusammensetzung sind diese enthalten usw. Das ist sicherlich auch ein richtiger Ansatz und hilft ein Proteinpulver in der Qualität einzustufen. Ein wichtiger Punkt, der oftmals nicht berücksichtigt wird, ist der Anteil an Vitaminen.

Warum sind Vitamine wichtig, wenn es um Eiweißpulver geht?

Vitamine sind meiner Meinung nach essentiell für die Bewertung eines Eiweißpulvers. Viele beachten diesen Punkt nicht, ich halte ihn aber für sehr wichtig, da einige Vitamine den Proteinstoffwechsel deutlich ankurbeln. Besonders sind hier die Vitamine B2, B3 und B6. Hier ist interessant, dass die Vitamine dem Körper helfen die Energie aus den Proteinen zu gewinnen, den Proteinstoffwechsel anregen und die Aufnahme der Proteine im Körper verbessern. Das Ergebnis dieser Tatsache führt dazu, dass man mit einem optimalen Anteil der Vitamine B2, B3 und B6 in Kombination mit dem Eiweißpulver besser und schneller Masse aufbauen kann. Gute Proteinpulver wie z.B. einige der Auswahl des Whey-Protein von Mic´s Bodyshop haben bereits einen guten Anteil an den Vitaminen. Ist dieses nicht der Fall, kann man nachhelfen, indem man Lebensmittel zu sich nimmt, welche viel Vitamin B2, B3 und B6 enthalten. Lebensmittel, welche Vitamin B2 einhalten sind z.B. Vollkorn oder Milch, Vitamin B3 ist vor allem in Fleisch, Fisch und Kartoffeln, Vitamin B6 findest Du ausreichend in Bananen, Vollkorn und Fleisch.

Wenn Du das nächste Mal ein Eiweißpulver kaufst, dann empfehle ich Dir auf den Aspekt der Vitamine B2, B3 und B6 zu achten.

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Das richtige Fitness Frühstück für den perfekten Tag

Als ich noch jünger war, hat meine Oma immer zu mir gesagt: “Iss morgens ausreichend, das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit am Tag”. Was ich damals als Jugendlich noch müde belächelt habe, weiß ich heute um so mehr zu schätzen. Meine Oma hatte vollkommen recht, das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit am Tag. Ein richtiges Fitness Frühstück kann dazu führen, dass Du tagsüber effektiv Fett verbrennst und dass Du den ganzen Tag lang volle Leistung aufbringen kannst – ob in Schule, Beruf oder beim Training. In diesem Artikel zeige ich, was ich zum Frühstück esse und warum.

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Fitness Frühstück – warum ist das so wichtig?

Um die Bedeutsamkeit des Frühstücks zu verstehen, ist es sinnvoll zu wissen, was in der Nacht passiert. Der Körper arbeitet in der Nacht – unsere Zellen benötigen Zucker, und dieser wird aus dem Zuckerspeicher der Leber freigegeben, es wird als Glukose produziert. Wenn Du morgens aufstehst, ist Dein Speicher leer und Du musst ihn wieder auffüllen. Wenn Dein “Zuckerspeicher” nicht ausreichend gefüllt ist, holt sich Dein Körper die benötigte Energie früher oder später aus dem Proteinspeicher – Deinen Muskeln. Du musst morgens also Deinen Zellen wieder erfrischen und Deinen Zuckerhaushalt in Ordnung bringen. Zudem ist das Frühstück besonders wichtig unter dem Aspekt, dass es Deinen Appetit steuert – wenn Du morgens nichts isst, dann hast Du Probleme tagsüber satt zu werden, Du hast also Hunger auch wenn Du eigentlich genug gegessen hast. Ein vernünftiges Frühstück steigert den Stoffwechsel tagsüber.

Ein weiterer Grund für ein gutes Frühstück am Morgen ist die Beendigung des Muskelabbaus(Katabolismus), welcher Nachts stattfindet.

Fitness Frühstück – was sollte es geben?

Zum Fitness Frühstück sollte es ausreichend Kohlenhydrate, Proteine, Vitamine und Flüssigkeit geben. Kohlenhydrate sollte es vor allem in Form von komplexen Kohlenhydraten geben, wie z.B. Vollkornbrot, Haferflocken, Sojaprodukte, Obst und Gemüse. Komplexe Kohlenhydrate haben einen niedrigen Glykämischen Index, d.h. der Insulinspiegel wird hier nicht so stark ansteigen wie bei Kohlenhydraten mit einem hohen Glykämischen Index. Da aber genau das auch wichtig ist, gerade nach dem Aufstehen, um einen schnell verfügbaren Energiespender zu haben, solltest Du auch einen Teil Deiner morgendlichen Kohlenhydrate in Form von hochglykämischen Kohlenhydraten zu Dir nehmen, wie z.B. Honig, Kartoffeln oder Cornflakes. Natürlich sollte man hier aufpassen, dass man davon nicht zu viel zu sich nimmt, aber eine geringe Dosis halte ich für sinnvoll, gerade unter dem Aspekt der Proteinaufnahme des Körpers.

Proteine zum Fitness Frühstück sollte es in Form von schnellen Proteinen geben, also in Form eines Whey Shakes. Whey Proteine werden innerhalb kürzester Zeit vom Körper aufgenommen, und das ist genau das, was wir morgens oder auch nach dem Training brauchen. Hier müssen wir sehr schnell den katabolen Zustand stoppen und den anabolen Zustand wieder herstellen.

Abgerundet wird das Frühstück von ausreichend Flüssigkeit, entweder in Form von Wasser oder in Form von leichten Säften. Interessant ist hier sicherlich auch der Verzehr eines Smoothie, welcher viele Vitamine, ausreichend Flüssigkeit und eine Menge Mineralien liefert.

Omlett mit Rinderfrikadellen und Feta

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Pre Workout Booster Alternative – Red Bull Zero Calories

Auf der Suche nach einer Möglichkeit, einen günstigen bzw. einfachen Pre Workout Booster zu haben, bin ich auf ein neues Produkt von Red Bull Zero Calories gestoßen. Das Produkt ist eigentlich ein einfacher Energy-Drink, jedoch ohne Zucker und ohne Kalorien, naja ein wenig Kalorien hat das Zeug schon, aber nahezu Null.

red bull zero calories

Quelle/Urheber des Bildes: www.redbull.ch

Eigentlich ist die Idee ziemlich simpel. Energy Drinks geben einem generell ja schon immer einen Schub an Power, jedoch hat mich die große Anzahl an Zucker und Kalorien eigentlich immer davon abgehalten, diese als Pre Workout Booster zu nehmen. Ich bin dann schließlich durch Zufall auf das Produkt von Red Bull gestoßen, welches ich dann direkt einmal mit nach Hause genommen habe. Folgendes ist mir dabei aufgefallen:

  • Geschmack: Der Geschmack gefällt mir ziemlich gut. Ich finde den Drink ziemlich süß, aber noch vertretbar. Ich finde, der Red Bull Zero Calories schmeckt genauso wie die normale Variante, aber vielleicht liegt es daran, dass ich generell immer die zuckerfreien Varianten von Softdrinks zu mir nehme. 
  • Effekt: Wenn Du generell wenig Koffein zu Dir nimmst, also nur vor Workouts, dann wirkt dieser Energy Drink wirklich sehr stark. Ich hatte immer sehr viel Power und Ausdauer in meinen Workouts, nachdem ich diesen Drink zu mir genommen habe.
  • Preis: Der Preis ist vertretbar, wenn man bedenkt, dass man für 24 Dosen, also Energie für 24 Workouts ca. 37€ bezahlt. Das sind ca. 1,50€ pro Workout, für die Wirkung ein guter Preis. Ein Red Bull ‘Zero’ Energy Drink 24er Pack erhältst Du bei Amazon (Werbung).

Fazit

Der Red Bull Zero Calories stellt eine richtig gute Alternative zu einem gewöhnlichen Pre Workout Booster dar. Der Vorteil liegt darin, dass die Dosen schon fertig sind, somit brauch man nicht extra etwas anrühren.

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