Kraftsport und Ausdauersport – Synergien nutzen

Kraftsport und Ausdauersport passt für viele irgendwie nicht zusammen. Die Kraftsportler haben Angst, hart aufgebaute Masse zu verlieren und eventuell sogar Kraft, die Ausdauersportler bangen um ihre Gelenke und Ausdauer. Aber wie wirken Kraftsport und Ausdauersport gegenseitig? Gegenspieler oder Synergie?

Kraftsport und Ausdauersport – Das Ziel abwägen

Wie man jetzt seinen Trainingsplan effektiv gestaltet, hängt davon ab, was man für ein Ziel hat. Entweder Du bist Kraftsportler und möchtest durch zusätzliche Ausdauereinheiten Deinen KFA senken und was für Dein Herz-Kreislauf tun wollen. Oder Du bist Ausdauersportler und möchtest etwas Kraft aufbauen. Egal welches Ziel Du verfolgst – Du solltest immer Deinen Plan darauf ausrichten. Kraftsport und Ausdauersport haben zwar unterschiedliche Ziele, trotzdem kann man beide Arten nutzen, um die jeweilig andere Sportart zu fördern.

Synergie nutzen im Kraft- und Ausdauersport

Für Kraftsportler lautet eine bekannte Redewendung “Solange kein Marathon gelaufen wird ist alles an Ausdauersport für den Kraftsport förderlich”. Ich stimme dem bedingt zu, ich bin der Meinung, dass Ausdauersport im Rahmen betrieben werden sollte, trotzdem aber unabdingbar ist. Ausdauersport für Kraftsportler haben folgende Vorteile:

  • Mehr Ausdauer in den Sätzen, längere Workouts, mehr Wiederholungen, was in der Regel eine Kraftsteigerung nach sich zieht
  • Höherer Stoffwechsel, was eine Senkung des KFA bewirken kann
  • Verbesserung des Herz – Kreislaufsystems
  • Bessere Versorgung des Muskels mit wichtigen Nährstoffen wie z.B. Sauerstoff, was zu einer schnelleren Regeneration führt

So schön die Vorteile auch sind, Kraftsport und Ausdauersport bedeutet für Krafsportler auch eine Anpassung der Ernährung. Bei regelmäßigen Ausdauersport erhöht sich Dein Gesamtumsatz, das heißt, dass Du mehr essen musst. Auch solltest Du darauf achten, nach Ausdauereinheiten genügend Kohlenhydrate zu Dir nimmst, damit Dein Kohlehydratespeicher nicht leer wird und sich Dein Körper an Deinen Muskeln bedient.

Für Ausdauersportler ist eigentlich nicht so viel zu beachten. Man sollte darauf verzichten, gelenkbelastende Übungen wie Kniebeugen oder Kreuzheben zu meiden.

Für Kraftsportler gilt, Ausdauerenheiten nicht unbedingt vor das Krafttraining zu legen. Ich empfehle, auch keine Ausdauereinheiten direkt nach einem Krafttraining zu machen, sondern dann lieber Cardioeinheiten. Ausdauereinheiten sollten an Tagen ohne Kraftsportworkouts gemacht werden. Andersrum sollten Ausdauersportler keine Krafteinheit vor dem Ausdauersport machen. Auch hier empfehle ich das separate Trainieren.

Fazit
Kraftsport und Ausdauersport können sich gegenseitig fördern! Man muss nur beachten, dass jedes Ziel unterschiedliche Ausrichtungen benötigt.

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One Response to Kraftsport und Ausdauersport – Synergien nutzen

  1. sweiss says:

    Momentan mache ich einen 50/50 mix aus Kraft- und Ausdauersport, da ich zum einen abnehmen will und Körperfettabbauen will, und andererseits natürlich Muskeln aufbauen will. Was ich nicht ganz verstehe ist, wieso das an unterschiedlichen Tagen passieren soll? Ich mache zur Zeit beides am gleichen Tag.

    Bringt das bessere Ergebnisse?

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