Das ideale Training für Kraft, Ausdauer und Kondition – Kettlebells

Immer mehr im Trend liegt das Training mit sogenannten Kettlebells, also Hanteln in Form einer Kugel. Die Trainingsmethoden scheinen enorm einfach und dennoch enorm wirksam zu sein – sowohl in puncto Kraft und Ausdauer als auch in Sachen Koordination.

Verwendung findet die Kettlebell bereits seit Jahrhunderten in der russischen Armee und auch heute noch bei den russischen Spezialeinheiten, den “Speznas”. Sie bildet die Grundlage des Krafttrainings und trägt damit maßgeblich zur außerordentlichen Stärkung der Soldaten bei. Auch im Zirkus kennt man dieses simple Fitnessgerät schon seit langem, mit dem Heben dieser Kugelhantel wurden stets große Kräfte demonstriert.

In Deutschland jedoch erfährt die Kettlebell, die man hier in vielen Ausführungen auf einem Sport Marktplatz wie sporTrade kaufen kann, erst seit wenigen Jahren ein größeres Interesse, immer mehr auch im Freizeitsport. Wie so häufig kommt der Trend aus den Vereinigten Staaten, wo die Kettlebell vermehrt in der Kraftsportszene eingesetzt wird.

Was das Training mit diesen Geräten so besonders macht, ist die Stärkung vom Zentrum des Körpers, welches vom unteren Rücken- und Hüftbereich gebildet wird. Eben dies wird durch das Heben mit beiden Händen enorm belastet und gestärkt. Bei den alternativen Krafttrainings wird gerade diese Zone jedoch häufig vernachlässigt, wobei sie einen großen Anteil an der Stabilität all unserer Bewegungen hat. Und was hilft es, alle Kraft der Welt zu besitzen, wenn man sie nicht vernünftig koordinieren kann? Nichts. Weshalb das Training mit Kettlebells also durchaus lohnenswert ist.

Neben der Steigerung der Koordinationsfähigkeiten punktet dieses neue Krafttraining auch mit seiner Vielseitigkeit. Obwohl es auf den ersten Blick nicht so zu sein scheint, trainiert das Heben von Kettlebells mehr Muskeln also jedes herkömmliche Trainingsgerät. Für den bloßen Muskelaufbau ist die Kettlebell aber aufgrund mangelnder Effektivität nicht zu empfehlen. Das Training mit ihr sollte eine Ergänzung zum normalen Krafttraining darstellen.

Auch beim Einstieg ins Kettlebelltraining ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste. Wer zu schnell zu viel will, riskiert damit schwere, langwierige Verletzungen. Es empfiehlt sich, erste Trainingseinheiten professionell begleiten zu lassen. Zudem sollte man bei der Wahl der ersten Kettlebell lieber auf ein paar Kilos verzichten. Als Faustregel gilt: besser man hat das Gefühl das Gerät sei zu leicht als zu schwer.

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